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SPÄTE BLÜTE

UBS Die Commerzbank hat Martin Blessing im beklagenswerten Zustand hinterlassen. Bei der Schweizer Großbank agiert der Deutsche in seinem ersten Jahr so geschickt, dass er seine Außenseiterchancen auf den CEO-Posten wahrt.

GAR­TEN EDEN In sei­nem neu­en Zu­hau­se fühlt sich Ex-Com­merz­bank-Chef Mar­tin Bles­sing pu­del­wohl – auch weil sich sein Ge­halt ver­viel­facht hat

Es gibt schlech­te­re Orte für ei­nen Be­triebs­aus­flug als das Lu­ga­no Arte e Cul­tu­ra (LAC). 2015 er­öff­net, be­sticht das Kul­tur­zen­trum der Tes­si­ner Ur­laubs­me­tro­po­le durch traum­haf­te Aus­sicht auf den Luga­ner­see. Ende Au­gust buch­te die Zü­ri­cher Groß­bank UBS das LAC, um, wie alle zwei Jah­re, ihre rund 300 Schwei­zer Ge­schäfts­stel­len­lei­ter auf die Zu­kunft ein­zu­schwö­ren. Ein Off­si­te der an­ge­neh­men Art.

Die kür­zes­te An­rei­se hat­te Ser­gio Er­mot­ti (57); der Kon­zern­chef wohnt im fünf Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Mon­ta­gno­la. Top­gast der zwei­tä­gi­gen Ver­an­stal­tung war in­des Mar­tin Bles­sing (54). Seit Sep­tem­ber 2016 am­tiert der frü­he­re Com­merz­bank-CEO als Schweiz-Chef der UBS so­wie Kon­zern­vor­stand für Mas­sen- und Fir­men­kun­den.

Das Get-to­ge­ther am mon­dä­nen Lago di Lu­ga­no war also Pflicht­ter­min. Und das me­di­ter­ra­ne Am­bi­en­te un­ge­wohnt für Bles­sing, der in sei­nem frü­he­ren Le­ben für Work­shops in den pie­fi­gen Tau­nus-Wei­ler Glas­hüt­ten-Obe­rems fah­ren muss­te, wo die Com­merz­bank ein „Zen­trum für Kom­mu­ni­ka­ti­on“ un­ter­hält.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.