ACHTEN SIE AUF ...

Marc Robert Bitzer

WHIRLPOOL Der Schwabe steigt zum wichtigsten deutschen Boss in den USA auf.

Der Mann, der bald ei­nen Kon­zern mit 93 000 Mit­ar­bei­tern und 21 Mil­li­ar­den Dol­lar Um­satz steu­ern muss, nimmt auf ei­nem Holz­bänk­chen am Ran­de der In­ter­na­tio­na­len Funk­aus­stel­lung in Ber­lin Platz und strahlt mit der Herbst­son­ne um die Wet­te. Marc Ro­bert Bit­zer (52), ein drah­ti­ger, ge­win­nen­der Typ, führt ab Ok­to­ber den ame­ri­ka­ni­schen Welt­markt­füh­rer für Haus­halts­ge­rä­te (Kit­chen­Aid, Whirl­pool, Bauknecht) und steht da­mit als ers­ter Aus­län­der an der Spit­ze des 106 Jah­re al­ten Tra­di­ti­ons­kon­zerns. Er ist dann der wich­tigs­te Deut­sche un­ter den Bos­sen in den USA.

Für die­sen Ti­tel kann er sich nichts kau­fen. Im Ge­gen­teil: Er kann so­gar zur Be­las­tung wer­den, zu­mal sein schei­den­der Vor­gän­ger Jeff Fet­tig (60) den Bör­sen­wert seit 2010 mehr als ver­dop­pelt hat. Viel Luft nach oben bleibt da nicht.

Macht Bit­zer das ner­vös? Falls ja, kann er dies gut ver­ber­gen. Er wirkt ent­spannt, sei­ne neue Be­deu­tung scheint ihm nicht zu Kopf zu stei­gen. Ein ar­beit­sa­mer und aus­ge­gli­che­ner Mann. Mor­gens um sechs Uhr ist er aus dem Flug­zeug ge­stie­gen, hat in­zwi­schen die ers­te Run­de über die Mes­se ge­dreht und wird am Abend er­neut den At­lan­tik über­que­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.