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WOLFORD Der Strumpfhersteller kann ohne frisches Kapital nicht überleben. Schuld daran ist auch die ehemalige Aufsichtsratschefin und Starberaterin Antonella Mei-Pochtler.

AUS DEM TAKT  Un­ter der Auf­sicht von An­to­nella Mei-Pocht­ler schrieb Wol­ford Re­kord­ver­lus­te

Anto­nella Mei-Pocht­ler (59) führt ein Le­ben auf der Über­hol­spur; fast im­mer ist sie schnel­ler und er­folg­rei­cher als an­de­re. Schon in der Schu­le über­springt sie zwei Klas­sen, pro­mo­viert und macht spä­ter den MBA an der In­se­ad mit Aus­zeich­nung. Mit 31 Jah­ren steigt sie zur Part­ne­rin bei der Bos­ton Con­sul­ting Group (BCG) auf und ge­hört da­nach dem welt­wei­ten Exe­cu­ti­ve Team an.

Wie ne­ben­her bringt Mei-Pocht­ler drei Töch­ter zur Welt – auch im Wo­chen­bett steht das Fax in Reich­wei­te. Fa­mi­lie und Be­ruf zu ver­ei­nen ist für die ge­bür­ti­ge Rö­me­rin, die mit hoch­ha­cki­gen Pumps und üp­pi­gem Schmuck stets für Auf­merk­sam­keit sorgt, of­fen­kun­dig kein Pro­blem.

Ih­rer ma­kel­lo­sen Kar­rie­re fehlt nur noch eine Dis­zi­plin: ein Un­ter­neh­men zu füh­ren oder we­nigs­tens zu be­auf­sich­ti­gen. Und da fügt es sich, dass Ehe­mann Chris­ti­an Pocht­ler (65) ge­mein­sam mit Emil Flü­cki­ger (77) im Kon­troll­gre­mi­um ei­nes Au­to­mo­bil­händ­lers sitzt. Flü­cki­ger sucht nach ei­nem Nach­fol­ger für den Auf­sichts­rat des Strumpf- und Des­sous­her­stel­lers Wol­ford. Er selbst will dort auf­hö­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.