UNTERNEHMEN

SAURE FRÜCHTE

EDEKA Der Krämerkonzern steckt in der Klemme. Die teure Tengelmann-Akquisition nützt vorerst niemandem, ebenso wenig der Einstieg ins Drogeriegeschäft.

Jah­re­lang war Ede­ka-Chef Mar­kus Mosa (49) sein ei­ge­ner Mar­ke­ting­vor­stand. Eine Ne­ben­tä­tig­keit, die ihm gro­ßen Spaß mach­te. Gern küm­mer­te er sich per­sön­lich um Film­auf­nah­men für die Ede­ka-Wer­bung, plau­der­te mit Krea­ti­ven und re­de­te schon mal bei der Re­gie mit. Ganz si­cher viel an­ge­neh­mer und gla­mou­rö­ser als der All­tag in der Ham­bur­ger Zen­tra­le.

Die schö­ne Zeit ist nun vor­bei. An­fang Juli gab Mosa den ge­lieb­ten Mar­ke­ting­job ab. Statt­des­sen über­nahm er zu­sätz­lich zum Chef­pos­ten das auf­rei­ben­de Ein­kaufs­res­sort, das er schon ein­mal ne­ben­her be­treut hat­te – da­mals wie heu­te eine ge­wal­ti­ge Dop­pel­be­las­tung.

Sein Vor­stands­kol­le­ge Hei­ko Kord­mann (46), bis Juni für die Wa­ren­be­schaf­fung ver­ant­wort­lich, hat­te sich ent­schlos­sen, nach knapp zwei Jah­ren hin­zu­wer­fen. Nicht ganz frei­wil­lig, denn Kord­mann sah of­fen­bar kei­ne Chan­ce, sei­nen 2018 aus­lau­fen­den Ver­trag ver­län­gert zu be­kom­men.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.