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BALL DER EINSAMEN HERZEN

WOLFGANG BÜCHELE Der ehemalige Linde-Chef startete beim Industriekonzern M+W mit großen Hoffnungen – doch dort geraten Manager sehr schnell aus dem Takt.

Wolf­gang Bü­che­le (58) war in Hoch­stim­mung. Freu­de­strah­lend po­sier­te er Mit­te Fe­bru­ar mal an der Sei­te von Mul­ti­auf­sichts­rä­tin Ann-Kris­tin Ach­leit­ner (51), mal ne­ben dem ewig grim­mi­gen rus­si­schen Au­ßen­mi­nis­ter Ser­gei Wikto­ro­witsch La­w­row (67). Ge­ra­de erst hat­te er ei­nen Deal in ei­ge­ner Sa­che per­fekt ge­macht. Er habe wie­der ei­nen neu­en Spit­zen­job, ver­trau­te er Be­kann­ten wäh­rend der Münch­ner Si­cher­heits­kon­fe­renz im „Baye­ri­schen Hof“ stolz an.

We­ni­ge Mo­na­te zu­vor hat­te Bü­che­le den Vor­stands­vor­sitz beim Dax-Kon­zern Lin­de hin­ge­schmis­sen, nach­dem klar ge­wor­den war, dass er die Fu­si­on mit Pra­x­air nicht im Amt über­le­ben wür­de. Bü­che­le brauch­te drin­gend ei­nen ein­fluss­rei­chen Pos­ten. Sonst wäre auch der Vor­sitz des Ost-Aus­schus­ses der Deut­schen Wirt­schaft ge­fähr­det ge­we­sen, und mit ihm die Teil­nah­me an ei­ner so hoch­ka­rä­tig be­setz­ten Ta­gung wie der Si­cher­heits­kon­fe­renz.

Nun also der er­sehn­te An­schluss­job. Doch wo? Das be­hielt Bü­che­le lie­ber erst mal für sich, ob­wohl er den neu­en Job schon zwei Wo­chen spä­ter an­tre­ten wür­de.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.