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Käpt'n Rastlos

PORTRÄT Eine schwer angeschlagene Reederei, ein wilder Mix an Eigentümern: Der Niederländer Rolf Habben Jansen hätte bei Hapag-Lloyd leicht kentern können. Ist er aber nicht.

GROS­SES ERBE Rolf Hab­ben Jan­sen un­ter dem Wahl­spruch des Fir­men­grün­ders Al­bert Bal­lin

Ein stil­vol­ler Abend war's und ein lan­ger dazu. An­dró­ni­co Luk­sic (63), chi­le­ni­scher Groß­ak­tio­när der deut­schen Ree­de­rei Ha­pag-Lloyd, hat­te den Vor­stand auf ei­nes sei­ner Wein­gü­ter ge­la­den. Es wur­de Ge­schäft­li­ches be­re­det, aber eben­so ein­ge­hend den Er­zeug­nis­sen der Bo­de­ga zu­ge­spro­chen, schon aus Höf­lich­keit ge­gen­über dem Gast­ge­ber.

Als die De­le­ga­ti­on am nächs­ten Mor­gen mit dem Bus ab­rück­te, dach­te kei­ner der Vor­stän­de dar­an, so­fort wie­der ir­gend­wel­che Un­ter­la­gen zu stu­die­ren. Sie dös­ten lie­ber ein we­nig. Bis das Han­dy ru­ckel­te. CEO Rolf Hab­ben Jan­sen (51) hat­te schnell mal ein Pro­to­koll der Ge­sprä­che in sein Smart­pho­ne ge­tippt und es den Kol­le­gen ge­schickt.

Vor­bei war's mit der Ruhe.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.