TRENDS

WER ARBEITET HIER EIGENTLICH NOCH?

ELITE Die Transformation frisst ihre Leistungsträger, der Verschleiß ist gewaltig – weil viele Konzernumbauten schlecht gemanagt werden. Eine Geschichte über Workaholics, Selbstoptimierer und Abgehängte.

Von au­ßen be­trach­tet ist Eon, schlicht ge­sagt, ein Strom­ver­käu­fer, der sich mit Watt, Win­dern­ten und der­glei­chen müht. Aus der Nähe be­se­hen ist der Kon­zern aber auch ein wun­der­ba­res Stu­di­en­ob­jekt für Ma­nage­ment­for­scher: Dort, in Es­sen, lässt sich in­spi­zie­ren, was ge­schieht, wenn nichts mehr bleibt, wie es war.

Es geht hin und her, raus und rein. Vor­stands­chef Jo­han­nes Teyssen (57) woll­te erst aus Eon in Bra­si­li­en eine gro­ße Num­mer ma­chen, ließ sich mit dem fal­schen Part­ner ein und muss­te das Busi­ness dort bis auf ei­nen klei­nen Rest ab­wi­ckeln. Spä­ter woll­te er das Kern­ge­schäft mit kon­ven­tio­nel­len Kraft­wer­ken auf ei­nen Schlag und kom­plett los­wer­den (an Uni­per), muss­te aber die hie­si­gen Atom­mei­ler wie­der zu­rück­neh­men.

Nun gibt sich Eon grün, dealt mit Son­ne und Wind.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.