MEIN PERFEKTER TAG IN

Shanghai

Die Stadt bietet so viel Gutes, dass es nicht ohne Frühsport geht.

RU­PERT HOO­GE­WERF (47) gibt seit fast 20 Jah­ren mit sei­nem rund 300-köp­fi­gen Team den „Hu­run Re­port“ her­aus, Chi­nas Reichs­ten­lis­te. Mit die­ser Kli­en­tel geht er in Shang­hai, wo er lebt, zu­meist pri­va­tis­si­me aus.

Der wohl ex­klu­sivs­te und bes­te Pri­vat­klub Shang­hais ist „The Hou­se of Roo­se­velt“. Di­rekt ne­ben dem „Pen­in­su­la Ho­tel“ am Bund ge­le­gen, Haus­num­mer 27. Die drit­te Eta­ge dort ist nur für die rund 100 Mit­glie­der – dar­un­ter Grö­ßen wie Bas­ket­ball­le­gen­de Yao Ming, aber auch vie­le Wirt­schafts­bos­se – re­ser­viert. Ich bin wohl der ein­zi­ge Nich­tasia­te in die­sem Kreis. Wir tref­fen uns dort ein­mal im Mo­nat. Das Haus hat den viel­leicht größ­ten Wein­kel­ler in ganz Chi­na, aber auch edle Zi­gar­ren. Wer kein Klub­mit­glied ist, kann in den di­ver­sen Re­stau­rants auf den ver­schie­de­nen Eta­gen des Hau­ses spei­sen oder in der „Sky Bar“ auf dem Dach ei­nen Drink neh­men und den be­ein­dru­cken­den Blick auf Pudong ge­nie­ßen.

Qua­si halb öf­fent­lich geht es zu bei „Che­f's Ta­ble“. Das Haus liegt an der Ecke Huai­hai Zhong Lu/​Hua­ting Lu. Man kann die Lo­ca­ti­on für ei­nen Abend oder zum Brunch mie­ten. Eben­so den Koch. Die Kü­che be­stimmt der Mie­ter selbst: fran­zö­sisch, shang­hai­ne­sisch, kan­to­ne­sisch oder was auch im­mer. An die we­ni­gen Ti­sche pas­sen ma­xi­mal 15 Leu­te, der Vor­teil: Man darf den ei­ge­nen Wein mit­brin­gen. Das Lo­kal hat eben­falls gute Wei­ne zu ver­nünf­ti­gen Prei­sen, vor al­lem aber vor­züg­li­ches aus­tra­li­sches Fleisch.

Wenn ich mit mei­ner Frau und den drei Kin­dern am Wo­chen­en­de lun­chen gehe, ent­schei­den wir uns häu­fig für das „Yue 1525“ im „New World Ho­tel“ in der Din­g­xi Lu. Für mich ist dies ei­nes der bes­ten Dim-Sum-Re­stau­rants, der Chef stammt aus Hong­kong.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.