Was macht eigentlich ...

Torsten Oletzky?

Als Ergo-Chef glücklos, ist er schon in recht jungen Jahren ausgestiegen – und genießt jetzt die Freiheit.

Tors­ten Oletz­ky (51) hin­ter­lässt, an­ders als frü­her, ei­nen sehr ent­spann­ten Ein­druck. Er freut sich, in ein paar Ta­gen mit sei­ner Frau nach New York zu flie­gen und ein­fach eine Wo­che in der Woh­nung ab­zu­hän­gen, die sie sich kürz­lich ge­kauft ha­ben. Wenn er in Deutsch­land ist, küm­mert er sich um ein Ber­li­ner Fin­tech-Start-up, in das er als Busi­ness An­gel ein­ge­stie­gen ist, so­wie um ver­schie­de­ne Be­ra­tungs­pro­jek­te. Ab und an tritt er auch für das In­sti­tut für Ver­si­che­rungs­be­triebs­leh­re an der Uni Han­no­ver auf, für das er schon frü­her ge­lehrt hat.

Nach wie vor geh­t's in sei­nem be­ruf­li­chen Le­ben um Ver­si­che­run­gen, aber un­ge­bun­de­ner, und so tritt er auch auf. In Köln lei­tet er kom­mis­sa­risch das In­s­ur­Lab Ger­ma­ny, ei­nen künf­ti­gen An­lauf­punkt für Start-ups, be­zahlt von Kon­zer­nen, Hoch­schu­len und IHK. Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Bri­git­te Zy­pries (63) will nach die­sem Vor­bild Kom­pe­tenz­zen­tren für di­ver­se In­dus­tri­en auf­bau­en. „Das ist ein span­nen­des Pro­jekt, das mir zu­gleich zeit­li­che Spiel­räu­me lässt“, sagt Oletz­ky.

Frei­heit ist ihm jetzt ziem­lich wich­tig, schließ­lich war er sehr früh sehr ein­ge­spannt. Mit 34 Jah­ren mach­te die Ham­burg-Mann­hei­mer den McK­in­sey-Be­ra­ter zum Vor­stand, mit 37 rück­te er ins Top­ma­nage­ment der Düs­sel­dor­fer Ergo auf, mit 41 schließ­lich stieg er zur Num­mer eins des zweit­größ­ten deut­schen Ver­si­che­rers auf.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.