EDITORIAL

Eine schrecklich nette Familie

STEF­FEN KLUS­MANN Chef­re­dak­teur

DASS ES SCHWER WER­DEN WÜRDE, Fer­di­nand Piëch als An­trei­ber, Spi­ri­tus Rec­tor und Re­gen­ten von Volks­wa­gen zu er­set­zen, war klar. Dass sei­ne Nach­fol­ger sich so schwer­tun wür­den, die Lü­cke zu fül­len, über­rascht dann doch. De fac­to wird Eu­ro­pas größ­ter Au­to­her­stel­ler von sei­nen bei­den Eig­ner­fa­mi­li­en we­der ge­führt noch or­dent­lich kon­trol­liert. Mit­re­den wol­len sie na­tür­lich schon, bei Ver­käu­fen, beim Per­so­nal, bei der Elek­tro­stra­te­gie. Im Top­ma­nage­ment löst das in­zwi­schen mehr Dis­rup­tio­nen aus als der Die­selskan­dal. „Sie wer­den zur Last“, sagt ei­ner. War­um der Zwölf-Mar­ken-Kon­zern trotz zu­letzt gu­ter Zah­len auf eine erns­te Füh­rungs­kri­se zu­steu­ert, schil­dert mein Kol­le­ge Mi­cha­el Frei­tag in un­se­rer Ti­tel­ge­schich­te „Ein Clan ohne Plan“ hier.

ALL­ZU OFT KOMMT ES NICHT VOR, dass die Pri­va­te-Equi­ty-Le­gen­de Cer­be­rus Jour­na­lis­ten Ein­blick in ihre New Yor­ker Zen­tra­le ge­währt. Ei­gent­lich: nie. Für mm-Re­dak­teur Tim Bartz mach­ten die Höl­len­hun­de, seit Kur­zem Groß­ak­tio­när der Com­merz­bank, eine Aus­nah­me. COO Mark Ne­po­rent emp­fing Bartz in Down­town Man­hat­tan, und der war über­rascht, wie un­prä­ten­ti­ös der Fi­nanz­in­ves­tor dort re­si­diert. Kein Pomp and Cir­cum­stan­ce soll vom Ge­schäf­te­ma­chen ab­len­ken. War­um Cer­be­rus jetzt aus­ge­rech­net Eu­ro­pas Ban­ken­markt auf­mischt, le­sen Sie in un­se­rem In­si­de-Re­port ab hier.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.