DEUTSCHE BÖRSE

Ende des Booms

DEUTSCHE BÖRSE Lange sprachen die Zahlen für CEO Kengeter. Doch jetzt hakt's auch dort.

ES WIRD ENG Ken­ge­ters Bi­lanz ist nicht so prall, wie die Zah­len sug­ge­rie­ren

A lsJoa­chim Fa­ber (67) im Früh­som­mer 2012 die Füh­rung des Auf­sichts­rats der Deut­schen Bör­se über­nahm, hat­te sie ge­ra­de eine ge­schei­ter­te Fu­si­on hin­ter sich, ei­nen an­ge­schla­ge­nen Vor­stands­chef an der Spit­ze und ein klaf­fen­des Stra­te­gie­loch vor sich. Fünf Jah­re da­nach hat sich dar­an nichts Grund­sätz­li­ches ge­än­dert. Aus der an­ge­streb­ten Fu­si­on mit der Lon­don Stock Ex­ch­an­ge wur­de nichts, das Schick­sal von Vor­stands­chef Cars­ten Ken­ge­ter (50) hängt am Ur­teil der Auf­sichts­be­hör­den, und wie es stra­te­gisch wei­ter­ge­hen soll, weiß auch kei­ner.

Die ein­zi­gen, die mit der Bi­lanz so rich­tig zu­frie­den sein kön­nen, sind die Ak­tio­nä­re. Um­satz und Ge­winn hat Ken­ge­ter deut­lich über das von sei­nem Vor­gän­ger Reto Fran­cio­ni (62) hin­ter­las­se­ne Ni­veau ge­ho­ben. Seit dem Start des frü­he­ren In­vest­ment­ban­kers hat sich der Kurs um 30 Pro­zent er­höht.

Die Zah­len sind Ken­ge­ters stärks­tes Ar­gu­ment, wenn es um die Ver­län­ge­rung sei­nes Ende März 2018 aus­lau­fen­den Ver­trags geht. Die meis­ten In­ves­to­ren fin­den ihn su­per. Da­bei ist die ge­schäft­li­che Bi­lanz nicht so gut, wie es scheint.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.