UNTERNEHMEN

EIN CLAN OHNE PLAN

VOLKSWAGEN Hans Michel Piëch und Wolfgang Porsche wissen ihre Macht im Konzern nicht zu nutzen. Statt den Autobauer mit ruhiger Hand zu führen, lassen sie die Vorstände gegeneinander anrennen. Ein Sippengemälde.
Von Michael Freitag

OLD­TI­MER­TREF­FEN Hans Mi­chel Piëch (l.) und Wolf­gang Por­sche im Ok­to­ber 2016 in Salz­burg

Für man­che mag es Glück und Er­fül­lung be­deu­ten, ei­nen Kon­zern zu füh­ren, für an­de­re ist es eine Last.

Im Früh­jahr 2015 soll Wolf­gang Por­sche (74) nach dem plötz­li­chen Rück­tritt sei­nes Cou­sins Fer­di­nand Piëch (80) Auf­sichts­rats­chef der Volks­wa­gen AG wer­den; zu­min­dest über­gangs­wei­se, bis ein an­de­rer ge­fun­den ist. Ar­beit­neh­mer­boss Bernd Os­ter­loh (61) ist da­für, das Land Nie­der­sach­sen als zwei­ter Groß­ak­tio­när zieht mit. Por­sche muss nur noch Ja sa­gen.

Er lehnt ab. Statt­des­sen über­nimmt Bert­hold Hu­ber (67), vor­mals Vor­sit­zen­der der In­dus­trie­ge­werk­schaft Me­tall. Por­sche mag Hu­ber nicht, die Ar­beit­neh­mer bei Volks­wa­gen sind ihm viel zu mäch­tig. Das Amt über­lässt er ih­nen trotz­dem.

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