GELDANLAGE FÜR ... HEDONISTEN

Jubiläums­design

Limitierte Sondere ditionen verbinden Eleganz oft mit der Cha nce auf Wertsteigerung.

REN­DI­TE­STARK Poul Hen­ningsens Pen­del­leuch­te „PH 31/​2-3 Li­mi­ted“

Jubi­lä­en kön­nen sich aus­zah­len. Prä­mi­en gibt es dann nicht nur für An­ge­stell­te, son­dern auch für Mö­bel, wie der „Egg-Chair“ von Arne Ja­cob­sen be­weist. Der Däne ent­warf die ova­le Sitz­ge­le­gen­heit Ende der 50er Jah­re für das von ihm er­bau­te „SAS Roy­al Ho­tel“ in Ko­pen­ha­gen. An­ders als bis da­hin üb­lich, ließ er nicht ecki­ge, son­dern ge­schwun­ge­ne Mö­bel in Lob­by und Zim­mer ein­zie­hen.

Zum 50. Ge­burts­tag ver­pass­te die Her­stel­ler­fir­ma Fritz Han­sen dem Egg-Chair ein ganz be­son­de­res Out­fit: Das In­ne­re der Sitz­scha­le wur­de mit Glatt-, das Äuße­re mit Wild­le­der (bei­des in dunk­lem Braun) be­zo­gen, dazu gab es bron­ze­ne Füße. Die Ju­bi­lä­ums­e­di­ti­on war auf 999 Stück li­mi­tiert und schnell ver­grif­fen.

Seit­her hat sie spür­bar an Wert zu­ge­legt. Kos­te­te ein „Gol­den Egg“, wie die li­mi­tier­te Auf­la­ge heißt, 2008 noch knapp 11 000 Euro, wird der Ses­sel heu­te be­reits für 17 000 ge­han­delt (über first­dibs.com). Ge­nau­so viel zahlt man für eine Vin­ta­ge­ver­si­on des Egg-Chair aus den 60er Jah­ren. Da die Vin­ta­ge­ses­sel in grö­ße­ren Stück­zah­len ge­fer­tigt wur­den, dürf­ten die Ju­bi­lä­ums-Eggs aber schon bald teu­rer sein als die Six­ties-Ve­te­ra­nen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.