Leben

„SIE WOLLEN FRAGEN, WANN ICH STERBE?“

SWATCH GROUP Nick Hayek hält wenig von Nachfolgeplanungen und noch weniger von deutschen Automanagern. Gutes Unternehmertum ist für ihn Rebellion – das galt schon für seinen Vater.

AUF KRA­WALL GEBÜRS­TET Nick Hay­ek mag we­der die Bör­se noch Ana­lys­ten – und auch nicht eta­bliert sein

Der Tag be­gann für Nick Hay­ek (62) wie meis­tens mit ei­nem Hub­schrau­ber­flug. Am Mor­gen hob er ab von sei­nem Wohn­ort bei Zü­rich, eine hal­be Stun­de spä­ter lan­de­te er in der Nähe sei­nes Bü­ros in Biel. Dort, in ei­nem un­spek­ta­ku­lä­ren Ver­wal­tungs­bau in ei­ner eher grau­en Stadt, schwingt seit Jahr­zehn­ten die in­ne­re Un­ruh der Schwei­zer Uh­ren­in­dus­trie. Wie schon Va­ter Ni­co­las gibt sich auch der Sohn nicht da­mit zu­frie­den, die Swatch Group, den größ­ten Uh­ren­kon­zern der Welt, zu lei­ten. Der Va­ter er­fand ne­ben­bei den Smart, der Sohn hat mit sei­ner Fir­ma Bele­nos eine Bat­te­rie für das her­auf­zie­hen­de Zeit­al­ter der Elek­tro­mo­bi­li­tät ent­wi­ckelt, an­geb­lich bes­ser als her­kömm­li­che Li­thi­um-Io­nen-Bat­te­ri­en.

Der Mann ist Rea­list und Fan­tast zu­gleich. Er fliegt mit dem Hub­schrau­ber zur Ar­beit und will gleich­zei­tig et­was für die Um­welt tun – tha­t's life. Auf je­den Fall ist Nick Hay­ek ein groß­ar­ti­ger Ge­schich­ten­er­zäh­ler. Das Ge­spräch wird mehr als zwei Stun­den dau­ern. Hay­ek ge­nießt es, wie die Zi­gar­re, die er dazu raucht.

MM Herr Hay­ek, im Swatch-Ge­schäfts­be­richt ist ein Schwarz-Weiß-Bild von Ih­nen als klei­ner Jun­ge auf Ski­ern ab­ge­druckt. Nett an­zu­schau­en, aber was soll das?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.