LEBEN

EIN MANN, EIN DRINK

WHISKY Als Investmentbanker ist Andreas Thümmler eine Legende der Techszene, als Schnapsbrenner steht er noch am Anfang. Doch der Franke brennt wie eine Fackel für sein Hobby. Sein Plan: die Deutschen mit Whisky aus der Heimat abzufüllen.

SCHNUP­PER­KURS Wie das riecht! An­dre­as Thümm­ler be­seelt im La­ger­raum sei­ner Whis­ky­de­stil­le­rie St. Ki­li­an's

In 4000 Me­tern Höhe, ir­gend­wo in den pe­rua­ni­schen An­den, kam An­dre­as Thümm­ler (47) im Sep­tem­ber 2016 die Ein­sicht, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann in sei­nem ir­ren Le­ben. Denn das lief all­mäh­lich völ­lig aus dem Ru­der. Deal, Par­ty, Deal, Par­ty: Der ner­ven­zeh­ren­de Zwei­klang hat­te den In­vest­ment­ban­ker nach fast 20 Jah­ren er­schöpft.

Seit Grün­dung sei­ner M&A-Bou­tique Cor­po­ra­te Fi­nan­ce Part­ners (CFP) 1998 hat­te Thümm­ler sich zum Gu­ru­ban­ker der deut­schen Tech­sze­ne auf­ge­schwun­gen. Bei rund 200 Deals im Wert von 7,5 Mil­li­ar­den Euro stand er be­ra­tend zur Sei­te; 2015 fu­sio­nier­te er mit dem Wett­be­wer­ber Ac­xit, um ein noch grö­ße­res Rad zu dre­hen.

Sei­nen Ruf als Ram­pen­sau hat er sich eben­falls hart er­ar­bei­tet. Nach je­dem er­folg­rei­chen Ab­schluss wur­de erst mal wild ge­fei­ert, Thümm­lers Par­tys ufer­ten re­gel­mä­ßig in Sauf­ge­la­ge aus. Sei­ne Kun­den lie­ben ih­ren „Andi“, auch in nüch­ter­nem Zu­stand, denn für sie macht er al­les. Für man­che Kli­en­ten hat er sich schon mit Tür­ste­hern ge­prü­gelt, an­de­re hat er mit zum „Play­boy“-Shoo­ting nach Fu­er­teven­tura ge­nom­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.