ABENDS IM

„Capella“, Shanghai

Die Hotelanlage mitten in Chinas Boomtown versprüht Pariser Flair der 30er Jahre.

STREET VIEW Für das Ho­tel wur­den gan­ze Gas­sen mit al­ten Hof­häu­sern re­no­viert. Das „Pier­re Ga­g­nai­re“ (o.) passt ins Bild.

Frü­her konn­te man sie gar nicht schnell ge­nug ab­rei­ßen, heu­te gel­ten sie in Chi­nas Wirt­schafts­me­tro­po­le Shang­hai als wah­rer Lu­xus: die Shi­ku­men, die al­ten Häu­ser tra­di­tio­nel­ler Wohn­stra­ßen, die man durch ein Stein­tor be­trat. Mitt­ler­wei­le eine ech­te Ra­ri­tät.

Die Ca­pel­la Ho­tel Group, ge­grün­det von Ex-Ritz-Carl­ton-Boss Horst Schul­ze, hat nun gleich gan­ze Gas­sen aus den 30er Jah­ren zum teu­ers­ten Ho­tel Shang­hais um­ge­baut. 55 Vil­len, jede mit Dach­ter­ras­se. Drei Eta­gen, viel Platz, wie ein Ei­gen­heim auf Zeit. Mit­ten im fran­zö­si­schen Vier­tel mit sei­nen grü­nen Al­le­en.

Den al­ten Was­ser­turm hat man ste­hen las­sen und sich pas­send zur Ge­gend ei­nen Koch­star der al­ten Welt ge­holt: Pier­re Ga­g­nai­re mit sei­ner Fu­si­ons­kü­che: Hum­mer­fri­kas­see ori­en­ta­lisch mit Cous­cous, Zimt, Ro­si­nen, Krab­be mit Ana­nascar­pac­cio oder Ter­ri­ne aus Au­ber­gi­nen wie frisch aus der Pro­vence. Im Spa gibt es Mas­sa­gen nach Mond­zy­klen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.