DRESSCODE

Mode macht Meinung

SPRUCH­REIF (von oben): Schlüs­sel­an­hän­ger von Fen­di, 290 Euro ; Schal von Va­len­ti­no, 450 Euro ; Pull­over von Dior Hom­me, 1000 Euro ; Snea­ker von Saint Lau­rent, 695 Euro

Nach­dem Chris­tan Dior „We Should All Be Fe­mi­nists“ auf sei­ne Shirts druck­te, kommt der­zeit kaum ein Klei­dungs­stück mehr ohne Sinn­spruch aus. Auf­ge­näht, ein­ge­stickt, ein­ge­strickt. Mo­de­ma­cher wer­den zu (Mar­ken-)Bot­schaf­tern – der pas­sen­de Slo­gan dazu: Slo­ga­nism. Dass auch Män­ner­mo­de nicht sprach­los bleibt, da­für sor­gen un­ter an­de­rem Va­len­ti­no ("Be­au­ty is a bir­th­right, re­claim your he­ri­ta­ge"), Fen­di, Dior Hom­me und Saint Lau­rent. Das ge­fällt nicht nur der Ziel­grup­pe der Mill­en­ni­als, son­dern auch alt­ge­dien­ten Ak­ti­vis­tin­nen wie Glo­ria Stei­nem. Sie schrieb zu dem Trend auf Ins­ta­gram: „The­re is a first time for ever­y­thing, even at 83!“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.