EDITORIAL

Die Geld-Rabauken

STEF­FEN KLUS­MANN Chef­re­dak­teur

VON SEI­NEM NÄCHS­TEN GRO­ßEN DING FA­BU­LIERT Deutsch­lands eins­ti­ger Ban­ken­wun­der­kna­be Le­on­hard ("Len­ny") Fi­scher, seit sein letz­tes gro­ßes Ding mit der BHF-Bank schief­ging. Was er kon­kret vor­hat, ver­riet er nicht. Ähn­lich zu­ge­knöpft gab sich Bou­le­vard­kö­nig Kai Diek­mann, nach­dem er die „Bild“ An­fang des Jah­res ver­las­sen hat­te. Nun ist es raus. Die bei­den Al­pha­ker­le grün­den ein Fin­tech-Un­ter­neh­men – mit Rie­sen­an­spruch, was sonst. Ex­klu­siv in mm er­zäh­len sie, wie sie als Nach­bars­jun­gen in Bie­le­feld auf­wuch­sen, spä­ter mit der So­zia­lis­ti­schen Ar­bei­ter­ju­gend in Mos­kau reich wur­den und heu­te den Deut­schen das Geld­an­le­gen bei­brin­gen wol­len. Un­se­re Ti­tel­ge­schich­te le­sen Sie ab hier.

RED BULL – DAS IST DIET­RICH MA­TE­SCHITZ. Der Mul­ti­mil­li­ar­där hat rund um den En­er­gy­drink ein Im­pe­ri­um aus Fuß­ball- und Eis­ho­ckey­klubs, For­mel-1-Teams und Fun­sport­ar­ten auf­ge­baut, das heu­te sechs Mil­li­ar­den Euro um­setzt. Die Mehr­heit im Kon­zern ge­hört aber dem thai­län­di­schen Yoo­vid­hya-Clan. Der hat das Ge­tränk einst er­fun­den – und ge­fähr­det nun mit sei­nen Ge­schäfts­prak­ti­ken den Nim­bus der Welt­mar­ke. Be­son­ders be­droh­lich ist ein Streit, den sich die Thais mit ei­nem Ty­coon in Chi­na lie­fern. Was das für das Le­bens­werk des 73-jäh­ri­gen Ma­te­schitz be­deu­tet, deckt Mar­tin Meh­rin­ger in „Alarm­stu­fe Rot“ auf.

„SIE­GER­FLIE­GER“ STEHT AUF DEM FLUG­ZEUG­MO­DELL in der Mit­te von Cars­ten Sp­ohrs Be­spre­chungs­tisch. Die Ori­gi­nal­ver­si­on brach­te im Som­mer 2014 die Fuß­ball­welt­meis­ter aus Bra­si­li­en zu­rück. Sp­ohrs Luft­han­sa taug­te da­mals nicht für vor­de­re Plät­ze – zu schlecht die Zah­len, zu häu­fig die Streiks. Doch dem CEO ge­lang ein er­staun­li­ches Come­back. Die Bör­se glaubt wie­der an die Luft­han­sa, nicht nur we­gen des trick­rei­chen Air-Ber­lin-Deals. Wie eng es für Sp­ohr war und war­um er sich den Ti­tel „Ma­na­ger des Jah­res 2017“ ver­dient hat, schil­dert Mi­cha­el Machatsch­ke hier.

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