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Nichts wie weg

BAYERN LB Aufsichtsratschef Häusler geht, CEO Riegler spürt intern kräftig Gegenwind.

DO­MI­NA­TO­REN Ab April kön­nen sich Jo­han­nes-Jörg Rieg­ler (l.) und Gerd Häus­ler aus dem Weg ge­hen

Etwas be­wei­sen muss Gerd Häus­ler (66) sich und an­de­ren nicht mehr, da­für hat er zu viel er­lebt. In sei­ner rund 40-jäh­ri­gen Kar­rie­re pen­del­te der Nie­der­sach­se im In- und Aus­land zwi­schen Sta­tio­nen, de­ren Re­nom­mee – zu­min­dest in da­ma­li­ger Zeit – weit­ge­hend ta­del­los war: Deut­sche, Dresd­ner, Bun­des­bank, In­ter­na­tio­na­ler Wäh­rungs­fonds, La­zard.

Den hei­kels­ten Job über­nahm er 2010 als CEO der schrott­rei­fen Bay­ern­LB, die die Fi­nanz­kri­se nur dank Mil­li­ar­den­hil­fen des Frei­staats über­lebt hat­te. Häus­ler räum­te auf, si­cher­te das Über­le­ben und wech­sel­te 2014 an die Auf­sichts­rats­spit­ze.

Von dort wird er sich, wie aus Mün­chen dringt, ver­ab­schie­den, so­bald im April sein Man­dat ab­läuft. Das kann er ei­ni­ger­ma­ßen un­be­sorgt tun, die Bay­ern­LB steht wie­der pas­sa­bel da. Zu­dem las­sen die im­mer stren­ge­ren Re­gu­lie­rungs­auf­la­gen das Ge­schäft freud­los wer­den. Das macht zwar die Steu­er­zah­ler froh, Ban­ker mit Ge­stal­tungs­wil­len aber zu­neh­mend trüb­sin­nig.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.