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DER KAMPFPILOT

MANAGER DES JAHRES Vom Streik-Stadl zum Börsenhit – Carsten Spohr hat die Lufthansa wieder nach oben gebracht, auch mit einem ausgefuchsten Air-Berlin-Deal. Jetzt trauen ihm die Kritiker von einst alles zu.

STAND­HAFT Cars­ten Sp­ohr hat sich ge­gen hef­ti­ge Wi­der­stän­de durch­ge­setzt. Trotz­dem ver­mei­det er lau­ten Ju­bel.

High Noon mit Blick aufs Roll­feld. Je­den Mit­tag um Punkt zwölf ka­men sie ins Büro von Cars­ten Sp­ohr (50), vis-à-vis dem Frank­fur­ter Flug­ha­fen, setz­ten sich an den lan­gen grau­en Tisch vor dem Pan­ora­ma­fens­ter und spra­chen die nächs­ten 30 Mi­nu­ten nur über ein The­ma: wie es wei­ter­geht mit Air Ber­lin.

Gleich nach der Plei­te­mel­dung aus der Haupt­stadt, am 15. Au­gust, hat­te der Luft­han­sa-Chef die Run­de ein­be­ru­fen – den kom­plet­ten Vor­stand, dazu vier Be­reichs­ma­na­ger und Sp­ohrs Bü­ro­lei­ter, ins­ge­samt zehn Per­so­nen. Sie kon­fe­rier­ten je­den Tag, auch am Wo­chen­en­de, dann per Te­le­fon. Das Pro­ze­de­re war im­mer gleich: Erst ging es um die all­ge­mei­ne Lage und den Bie­ter­kampf, dann um po­li­ti­sche Fra­gen und die ei­ge­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, schließ­lich um prak­ti­sche Din­ge: Ar­beits­ver­trä­ge für neue Mit­ar­bei­ter oder die Rou­ten­pla­nung.

Nach ei­nem Mo­nat wur­den die Tref­fen sel­te­ner, in­zwi­schen reicht ein wö­chent­li­ches Up­date – die Task­force ist am Ziel.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.