BUSINESS REBEL

Stewart Butterfield

Der Seriengründer digitalisiert mit Slack die Bürokommunikation.

Wer eine Wei­le mit Ste­wart But­ter­field (44) ge­spro­chen hat, ver­steht, war­um er aus­ge­rech­net eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­soft­ware ent­wi­ckelt hat. Der blas­se Ka­na­di­er mit Drei­ta­ge­bart be­vor­zugt lan­ge, ver­schach­tel­te Sät­ze, die Mi­mik bleibt karg, die Rede scheint ihm we­nig Freu­de zu be­rei­ten. Da passt es, dass er mit sei­nem Pro­gramm Slack „die He­bel­wir­kung des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­tes er­hö­hen“ will.

Slack hat sich seit der Grün­dung 2013 vor al­lem in IT-Un­ter­neh­men schnell ver­brei­tet. Mit der Soft­ware kön­nen Mit­ar­bei­ter via PC und Smart­pho­ne chat­ten und Da­tei­en tau­schen. Eine Be­son­der­heit ist die Op­ti­on, ar­chi­vier­te Fir­men­chats zu durch­fors­ten. Slack soll über­flüs­si­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­hin­dern, die sei, so But­ter­field, „der här­tes­te Teil des Ta­ges“.

Ent­wick­ler bei Fir­men wie IBM, Airb­nb oder Hello­Fresh ko­or­di­nie­ren mit dem Tool ihre Ar­beit und tüf­teln ge­mein­sam an Pro­ble­men. Auch Dax-Kon­zer­ne sol­len schon Li­zen­zen ge­or­dert ha­ben. In der Ber­li­ner Grün­der­sze­ne taugt die Slack-Grup­pe „Buil­ders Net­work“ gleich­zei­tig als Job- und Im­mo­bi­li­en­bör­se.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.