UNTERNEHMEN

DES DRAMAS VIERTER TEIL

GEA Die Nachfolgerin der legendären Metallgesellschaft leidet unter Alleinherrscher Jürg Oleas. Jetzt schreiten Aktivisten ein.

DER GE­JAG­TE Gea-Chef Jürg Oleas

Jürg Oleas (59) könn­te ohne Wei­te­res als Aris­to­krat durch­ge­hen. Die Sta­tur schmäch­tig, die Klei­dung ele­gant, der Ton­fall ru­hig und ge­dämpft. Sei­ne Um­ge­bung hält er mit ei­ner Aura der Un­nah­bar­keit auf Dis­tanz.

Dem Chef des MDax-Un­ter­neh­mens Gea liegt dar­an, dass sein Wort Ge­setz ist. Auch auf eine aus­ta­rier­te Ba­lan­ce zwi­schen Be­ruf­li­chem und Pri­va­tem ach­tet er pe­ni­bel. Mit­tags fährt häu­fig sei­ne Ehe­frau in der Düs­sel­dor­fer Kon­zern­zen­tra­le vor, um mit ihm ge­mein­sam zu Mit­tag zu spei­sen. Ge­gen 18 Uhr ver­lässt er dann gern das Büro.

Die­ser fei­ne Herr, der in Ecua­dor auf­wuchs und ei­nen Schwei­zer Pass be­sitzt, führt seit mehr als 13 Jah­ren den größ­ten deut­schen Ma­schi­nen­bau­er – glei­cher­ma­ßen un­auf­fäl­lig wie un­be­hel­ligt.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.