MAGISCHES VIERECK

Deutschland braucht einen Investi­ti­onspakt

Die Unternehmen bunkern Geld, statt es auszugeben. Was läuft da schief?
Von Henrik Müller

Unter­neh­men ha­ben eine fun­da­men­ta­le ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be. Ihre Funk­ti­on be­steht dar­in, zu in­ves­tie­ren, also Ka­pi­tal und Wis­sen an­zu­sam­meln, so­dass die Pro­duk­ti­vi­tät und die Löh­ne stei­gen kön­nen. Auf die­se Wei­se leis­ten sie ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Meh­rung des Wohl­stands ins­ge­samt.

Dies ist ein ent­schei­den­der Zu­sam­men­hang: Der un­ge­schrie­be­ne ka­pi­ta­lis­ti­sche Ge­sell­schafts­ver­trag be­sagt, dass die Wohl­ha­ben­den ihr über­schüs­si­ges Geld der Wirt­schaft für In­ves­ti­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len, da­mit am Ende alle pro­fi­tie­ren.

So soll­te es sein. Aber in Deutsch­land und an­de­ren west­li­chen Län­dern ist die Rea­li­tät in­zwi­schen eine an­de­re. Der Un­ter­neh­mens­sek­tor weist ei­nen Fi­nan­zie­rungs­über­schuss aus (sie­he Gra­fik). Das heißt: Die Fir­men spa­ren. Sie bun­kern Geld, in­ves­tie­ren we­nig, je­den­falls nicht hier­zu­lan­de.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.