HEDONISTEN

Flaute? Nein, Ikone!

Wer vor 40 Jahren einen Mercedes 300 SL erwarb, hat sein Investment mehr als verfünfzigfacht.

NACH OBEN OF­FEN Die Roads­ter stei­gen stär­ker im Preis als Flü­gel­tü­rer

Die­ses Auto weckt bei vie­len Old-ti­mer­samm­lern die­sel­ben Ge­füh­le wie eine für im­mer ver­lo­re­ne Lie­be, um die sie sich einst nicht ge­nug be­müht ha­ben – der sie seit­dem aber fast täg­lich nach­trau­ern: der Mer­ce­des-Benz 300 SL, als Flü­gel­tü­rer und als Roads­ter ei­ner der Vor­zei­ge­sport­wa­gen der 50er und frü­hen 60er Jah­re. Stars wie Ste­ve Mc­Queen, Ani­ta Ek­berg oder Her­bert von Ka­ra­jan zeig­ten sich gern in dem Su­per­sport­wa­gen aus Sin­del­fin­gen.

Neu kos­te­ten sie etwa so viel wie ein Ein­fa­mi­li­en­haus, ge­braucht ver­lo­ren sie wie an­de­re Au­tos schnell an Wert. Noch in den 60ern be­kam man ei­nen 300 SL für eine vier­stel­li­ge (Dol­lar-)Sum­me.

Die Zei­ten sind lan­ge vor­bei. Die Au­tos, von de­nen im­mer­hin mehr als 3000 Stück ge­baut wur­den, über­schrei­ten bei Ver­stei­ge­run­gen seit Jah­ren die Mil­lio­nen­schwel­le. Vie­le Samm­ler, die ich ken­ne, är­gern sich bis heu­te, dass sie den Wa­gen in den 70er Jah­ren nicht er­wor­ben ha­ben. Ihr Ein­satz hät­te sich ver­fünf­zig- bis ver­hun­dert­facht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.