AUSFAHRT

Baby-Driver

Der neue Audi A8 wartet mit einem digitalen Innenleben auf, das durchaus Silicon-Valley-Niveau hat.

Audis neu­es Flagg­schiff fährt rein äu­ßer­lich im Kiel­was­ser sei­nes Vor­gän­gers: eine gro­ße Er­schei­nung, mit küh­lem In­ge­nieurs­strich ge­zeich­net. Die Sei­ten­li­nie zieht sich ein we­nig län­ger als beim Vor­gän­ger­mo­dell, der Küh­ler­grill ist grö­ßer, das Heck ein biss­chen an­ge­schrägt. Das hat durch­aus Vor­stands­ni­veau, auf den ers­ten Blick vor al­lem für Tra­di­ti­ons­bran­chen – bis man die Tür öff­net. Im In­ne­ren kann man auf zwei Touch­screens Zu­kunft spie­len.

Als ers­te Busi­ness­li­mou­si­ne fährt die neue Ge­ne­ra­ti­on des A8 hoch­au­to­ma­ti­siert. Auf Au­to­bah­nen lenkt, be­schleu­nigt und bremst das Chef­ge­fährt bis Tem­po 60 al­lein. Im Stau kann ich also E-Mails be­ant­wor­ten, Ak­ten stu­die­ren oder sky­pen, ohne die Hän­de am Lenk­rad zu hal­ten – zu­min­dest so­lan­ge ich nicht die Spur wech­seln muss. Das traut sich das Auto noch nicht al­lein.

Die Front­ka­me­ra misst die Fahr­bahn ab und er­kennt Schlag­lö­cher und Bo­den­wel­len. Bis Tem­po 80 gleicht das neue, elek­trisch ge­steu­er­te Fahr­werk die Un­eben­hei­ten aus, noch be­vor sie da sind – ein Fahr­kom­fort wie auf ei­nem flie­gen­den Tep­pich.

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