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Spanische Spur

Deutsche bank Auf das Geldinstitut kommt eine Milliardenklage jüdischer Verbände zu.

Gruß aus dem Jen­seits Die Wert­heims und die Deut­sche Bank. Das Erbe der In­dus­tri­el­len­fa­mi­lie treibt die Kon­zern­ju­ris­ten um.

Ken­neth Mc­Cal­li­on (70) hat in sei­nem Be­rufs­le­ben schon viel Angst und Schre­cken ver­brei­tet: An­walt in New York und iri­scher Ab­stam­mung, al­lein das ist eine Furcht ein­flö­ßen­de Kom­bi­na­ti­on. Vor al­lem aber stürzt er sich in Fäl­le, die den Man­dan­ten fet­te Ver­gleichs­sum­men und den Geg­nern schmerz­haf­te Schlag­zei­len be­sche­ren.

Die Lis­te sei­ner Kla­gen liest sich wie eine An­samm­lung von Ka­ta­stro­phen und Ver­bre­chen an der Mensch­heit: das Exxon-Val­dez-Tan­ker­un­glück, der Che­mie­un­fall im in­di­schen Bho­pal, die Ent­schä­di­gung von NS-Zwangs­ar­bei­tern. Ge­ra­de hat er für die na­mi­bi­schen He­re­ro Ent­schä­di­gungs­kla­ge ge­gen die Bun­des­re­pu­blik ein­ge­reicht we­gen des Ge­no­zids wil­hel­mi­ni­scher Trup­pen.

Wie ein Pit­bull kämpft der Ju­rist mit dem dün­nen Haar und der mo­no­to­nen Stim­me für Op­fer und An­ge­hö­ri­ge, die öf­fent­li­che Mo­ral stets im Rü­cken. So ei­nen hat man lie­ber im ei­ge­nen Team als beim Geg­ner.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2017.