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Strom aus Frankreich

OPEL Vorstandschef Neumann kam zu spät mit dem Plan einer reinen Elektromarke. GM verkauft die deutsche Tochter.

ELEK­TRO­RET­TUNG Karl-Tho­mas Neu­mann woll­te Opel auf­la­den

Mehr als 500 Ki­lo­me­ter Reich­wei­te! Rein elek­tri­scher An­trieb! Im Han­del schon in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2017! Der von Opel-Chef Karl-Tho­mas Neu­mann (55) auf der Au­to­mes­se Ende Sep­tem­ber in Pa­ris vor­ge­stell­te Am­pera E elek­tri­sier­te die Bran­che.

Opel war in Pa­ris fast kon­kur­renz­los. Den Wett­be­wer­bern blie­ben nur ­An­kün­di­gun­gen. VW wer­de sei­ne E-Vi­si­on I.D. 2020 auf die Stra­ße brin­gen, ver­sprach Mar­ken­chef Her­bert Diess (58), mit „bis zu 600 Ki­lo­me­ter“ Reich­wei­te und „nicht teu­rer als ein Golf Die­sel“. Oh, sag­te ein VW-Kol­le­ge da­nach ver­dat­tert, „das gibt Druck auf die Mann­schaft“.

Ge­ra­de mal fünf Mo­na­te sind ver­gan­gen seit Pa­ris, der neue Am­pera ist in Deutsch­land noch nicht im Han­del. Karl-Tho­mas Neu­mann hat­te un­ter­des­sen schon den nächs­ten Strom-schlag ge­plant. Dies­mal ging es um viel mehr als ein neu­es Auto. Neu­mann woll­te die Toch­ter des ame­ri­ka­ni­schen Au­to­kon­zerns GM zu ei­ner rei­nen Elek­tro­mar­ke ma­chen. Bat­te­rie statt Ben­zin, sau­be­re Luft statt Die­sel­ruß; Opel soll nicht mehr für schlei­chen­den Nie­der­gang ste­hen, son­dern zum Tes­la fürs Volk wer­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.