UMSTEIGERIN

Annika Falkengren

macht einen Gehaltssprung.

Manch­mal ist ein Schritt zu­rück ein Sprung nach vorn, wie An­ni­ka Fal­ken­gren (54) be­weist: Nach über elf Jah­ren als Che­fin der Skan­di­na­vis­ka Ens­kil­da Ban­ken (SEB) ver­zich­tet die all­seits ge­ach­te­te Schwe­din auf die CEO-Wür­den und heu­ert ab Juli bei der Gen­fer Pri­vat­bank Lom­bard Odier an – als Part­ne­rin, mit Zu­stän­dig­keit für den Fi­nanz­be­reich und dem Auf­trag, rei­che Skan­di­na­vi­er als Kun­den zu kö­dern. Eine Aus­zeich­nung wie die des „Eu­ro­pean Ban­ker of the Year“, die Fal­ken­gren 2012 als SEB-Che­fin er­hielt, wird sie in ih­rer neu­en Rol­le kaum noch ein­mal ge­win­nen kön­nen.

Der Blick auf den Lohn­zet­tel dürf­te in­des ent­schä­di­gen. Denn auf 10 bis 15 Mil­lio­nen Fran­ken (9,4 bis 14,1 Mil­lio­nen Euro) ta­xie­ren Ken­ner das Jah­res­ge­halt, das Fal­ken­gren am Lac Lé­man ein­strei­chen wird. In Stock­holm kas­sier­te Fal­ken­gren 2015 fix 11,8 Mil­lio­nen Kro­nen, um­ge­rech­net 1,2 Mil­lio­nen Euro. Hin­zu ka­men 5,8 Mil­lio­nen Kro­nen (0,6 Mil­lio­nen Euro), aber die wa­ren – läs­tig, läs­tig – auf Jah­re ein­ge­fro­ren. Bei der Ge­winn­ma­schi­ne Lom­bard gib­t's das Geld gleich nach dem Jah­res­ab­schluss.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.