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„Das ist das Gegenteil von dem, was verabredet wurde“

UBS Verwaltungsratschef Axel Weber über das Ärgernis Regulierung, die Dominanz der US-Banken – und darüber, wieso er bis 2022 weitermachen will.

ALTE WELT UBS-Ver­wal­tungs­rats­chef Axel We­ber sorgt sich um Eu­ro­pas Ban­ken­land­schaft

Davos, Ende Ja­nu­ar: Das Fas­zi­no­sum Do­nald Trump (70), der Trend­sport Eli­ten-Ba­shing und ark­ti­sche Käl­te be­herr­schen das World Eco­no­mic Fo­rum (WEF). Axel We­ber (59), seit 2012 UBS-Ver­wal­tungs­rats­chef, ist wie je­des Jahr zum Speed-Da­ting hier. Sein Ba­sis­la­ger: die un­schein­ba­re UBS-Fi­lia­le an der Pro­me­na­de, wo er im Stun­den­takt Kun­den und In­ves­to­ren trifft. Es läuft bei der größ­ten Schwei­zer Bank – an­ders als bei der Deut­schen Bank, wo ihn Ex-CEO Jo­sef Acker­mann (69) zu sei­nem Nach­fol­ger ma­chen woll­te, aber an kon­zern­in­ter­nen Seil­schaf­ten schei­ter­te. Heu­te lässt sich sa­gen: Was Re­nom­mee und Ver­dienst­mög­lich­kei­ten an­geht, hat es der Ex-Bun­des­bank­prä­si­dent bei der UBS bes­ser ge­trof­fen. Er selbst wür­de das frei­lich nie zu­ge­ben.


MM Herr We­ber, vor zehn Jah­ren ha­ben der Kol­laps des US-Im­mo­bi­li­en­mark­tes und der Wall Street die Welt­wirt­schaft in die tiefs­te Kri­se seit 1929 ge­stürzt. Jetzt geht es den US-Ban­ken bes­ser denn je, ihr Vor­sprung ge­gen­über der eu­ro­päi­schen Kon­kur­renz scheint un­ein­hol­bar. Sit­zen Sie auf der fal­schen Sei­te des At­lan­tiks?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.