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Der Sport-Aldi

DECATHLON Auf seinem weltweiten Siegeszug schüttelt der Discounter jetzt auch den deutschen Sporthandel durch. Hinter der Kette steht eine der reichsten Familien Frankreichs.

SPORTLICH Wer bei Decathlon in Berlin am Alexanderplatz einkauft, muss fit sein. Im Schnitt sind die Discountläden 5000 Quadratmeter groß.

Es wäre maß­los un­ter­trie­ben, die Ein­rich­tung der De­c­ath­lon-Fi­lia­le in der Es­se­ner City „schlicht“ zu nen­nen. Die Re­ga­le vol­ler Fuß­bäl­le, Trai­nings­ho­sen oder Golf­schlä­ger ste­hen auf Rol­len. Die Bohr­lö­cher des Vor­mie­ters, Sa­turn, sind noch da, nur staub­ver­stopft. Die Touch­screens, auf de­nen sich Kun­den durchs Sor­ti­ment kli­cken kön­nen, ru­hen auf Papp­po­des­ten, die Netz­ka­bel bau­meln von der De­cke.

Das sprö­de Am­bi­en­te ver­mit­telt den Ein­druck, De­c­ath­lon schaue in Es­sen nur mal kurz vor­bei. Aber der fran­zö­si­sche Sport­ar­ti­kel­händ­ler ist ge­kom­men, um zu blei­ben. De­c­ath­lon will bald den deut­schen Sport­ar­ti­kel­han­del do­mi­nie­ren.

Das Re­zept: gna­den­lo­ser Dis­count, rie­si­ges An­ge­bot. Von A wie An­gel­rou­te bis Z wie Zel­te fin­det der Kun­de al­les für die Lei­bes­er­tüch­ti­gung. 35 000 Pro­duk­te für über 70 Sport­ar­ten bie­tet das Sor­ti­ment – und al­les bil­lig, bil­lig, bil­lig: at­mungs­ak­ti­ve Leib­chen für 4,99 Euro, Trek­king­schu­he für 39,99 Euro, Da­mens­kier für 179,99 Euro.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.