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Zurück in die Provinz

GRILLO-WERKE Nach vier aufregenden Jahren als oberster Industrielobbyist muss Ulrich Grillo nun in die Abgründe seines Stammhauses eintauchen – und sich als Sanierer beweisen.

HEAVY METAL Ulrich Grillo mag die große Bühne. Jetzt muss er im Verborgenen wirken.

Lang ge­streckt, mit Bei­nen wie Streich­höl­zer, über­le­ge­nem Blick hin­ter mar­kan­ter Bril­le, dar­über ak­ku­rat fri­sier­tes Sil­ber­haar. An der Brust ein schnie­kes Ein­steck­tuch. So hat die Ber­li­ner Künst­le­rin Ma­ri­na Schmie­chen Ul­rich Gril­lo (57), bis Ende 2016 Prä­si­dent des Bun­des­ver­ban­des der Deut­schen In­dus­trie (BDI), in gut 40 Zen­ti­me­ter Gips ge­bannt. Die Fi­gur ist ein we­nig län­ger ge­ra­ten als die über­schlan­ken Ka­ri­ka­tu­ren da­ne­ben: Ba­rack Oba­ma in In­di­go­b­lau, An­ge­la Mer­kel in Rau­te-Pose und mit oran­ge­far­be­nem Bla­zer.

Die „schrä­gen Ty­pen“ aus der Schmie­chen-Rei­he ste­hen auf ei­nem Fens­ter­sims in Gril­los Büro, sie sind ein Ab­schieds­ge­schenk sei­ner BDI-Ge­treu­en. Die Gips­fi­gu­ren sol­len zei­gen, wie sehr Gril­lo vom ehe­ma­li­gen US-Prä­si­den­ten an­ge­tan, wie eng er mit der Kanz­le­rin ver­bun­den war.

Tat­säch­lich ist Gril­lo in der Drei­er­run­de in mehr­fa­cher Hin­sicht gut auf­ge­ho­ben: Wie die bei­den an­de­ren hat auch er sei­ne bes­te Zeit hin­ter sich.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.