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Hart, härter, Hastor

PREVENT Der bosnische Hastor-Clan klaubt ein Imperium zusammen, legt sich mit Weltkonzernen wie VW und Daimler an, lehrt Konkurrenten das Fürchten und rollt ganz nebenbei die Möbelindustrie auf. Die Zahl der Feinde wächst gefährlich.

MU­TIG, RI­GO­ROS UND UM­STRIT­TEN Ken­an, Da­mir und Ni­jaz Has­tor (von links) wüh­len die Auto- und Mö­bel­in­dus­trie auf

Schwar­ze Zah­len bei Deutsch­lands einst größ­tem Kü­chen­her­stel­ler Alno sind so sel­ten wie Fern­seh­aben­de ohne Koch­shows. Seit Jah­ren geht es im be­schau­li­chen Pful­len­dorf vor al­lem um ei­nes: ums Über­le­ben. Nun soll aus­ge­rech­net ein ge­heim­nis­vol­ler Clan in die Rol­le des Ret­ters schlüp­fen, des­sen Hand­lun­gen mit­un­ter an Ha­ra­ki­ri er­in­nern. Kaum hat sich die bos­ni­sche Fa­mi­lie Has­tor zum Schnäpp­chen­preis rund 27 Pro­zent der Alno AG ein­ver­leibt, ka­pert sie den Auf­sichts­rat, tauscht den hal­ben Vor­stand aus und ver­ab­schie­det ein Sechs­tel der Be­leg­schaft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.