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Da ist Musik drin

SPOTIFY Der Gründer Daniel Ek hat der Musikindustrie ein Comeback beschert. Wird sein Unternehmen den Erfolg überleben?

MU­SIC-MAN Spo­ti­fy-Grün­der Da­ni­el Ek (l.) galt bei den La­bels frü­her als „Dieb“ – heu­te ist er der Ret­ter

Frü­her wa­ren es Ra­dio-DJs und MTV-Mo­dera­to­ren, die ei­nen Song zum Hit mach­ten. Heu­te sind es „Ku­ra­to­ren“ wie Ma­nue­la Wurm (32).

Die Öster­rei­che­rin mit der Bob­fri­sur sitzt im Ber­li­ner Büro des Strea­m­ing­diens­tes Spo­ti­fy nahe dem Pots­da­mer Platz und klickt sich durch ihre di­gi­ta­le Plat­ten­samm­lung. Wurm ist für die Zu­sam­men­stel­lung von Lie­der­lis­ten wie „Son­ne“ oder „Swag!“ ver­ant­wort­lich, die oft meh­re­re Hun­dert­tau­send Abon­nen­ten ha­ben. Ihr Ziel: Die Spo­ti­fy-Nut­zer sol­len naht­los Song an Song hö­ren, so lan­ge wie mög­lich.

Für La­bels und Künst­ler funk­tio­niert ein Platz auf Wurms Play­lists wie frü­her ein TV-Auf­tritt. Ohne Un­ter­stüt­zung der Spo­ti­fy-Re­dak­ti­on wird heu­te kein Lied mehr zum Chart­wun­der. Und wer es sich mit den Schwe­den ver­scherzt, hat ein Pro­blem. „Da gibt es re­gel­rech­te Black­lists“, sagt ein La­bel­mit­ar­bei­ter. „Wenn du ei­nen Ex­klu­siv­de­al mit ei­nem an­de­ren Strea­m­ing­dienst machst, musst du dich nicht wun­dern, wenn du bei Spo­ti­fy nicht statt­fin­dest.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.