PORTFOLIO

Zeitenwende

ANLEIHEN Nach 35 Jahren geht die Superrallye am Bondmarkt jäh zu Ende. Doch wie kommt man als Anleger heil raus aus Zinsgeschäften?

Bos­ton, One Fi­nan­ci­al Cen­ter, 32. Stock. Von sei­nem Steh­pult am Fens­ter hat Dan Fuss ei­nen Blick über Bos­ton weit hin­aus ins Bin­nen­land. Seit mehr als 40 Jah­ren in­ves­tiert der „War­ren Buf­fett der An­lei­hen“ (Reu­ters) für die Fonds­ge­sell­schaft Loo­mis Say­les in Zins­pa­pie­re, auch mit 83 kommt er noch täg­lich ins Büro.

Lan­ge war sei­ne Ar­beit nicht mehr so span­nend wie jetzt.

„Die 35 Jah­re wäh­ren­de An­lei­her­al­lye ist vor­bei“, sagt Fuss. Sie dau­er­te von Sep­tem­ber 1981 bis Juli 2016. In die­sen 35 Jah­ren kann­te das größ­te Fi­nanz­markt­seg­ment der Welt nur eine Rich­tung: fal­len­de Zin­sen und – da­mit un­wei­ger­lich ver­bun­den – stei­gen­de Kur­se al­ter An­lei­hen mit hö­he­ren Ku­pons. Der Zins­satz von US-Staats­an­lei­hen mit zehn Jah­ren Lauf­zeit fiel in dem Zeit­raum von 16 bis auf 1,4 Pro­zent, durch­schnitt­lich ver­dien­ten An­le­ger 7 Pro­zent pro Jahr. „Schön war die Zeit“, sagt Fuss, „jetzt weht uns der Wind ins Ge­sicht.“

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2017.