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„Alles andere wäre Harakiri“

PUMA Vorstandschef Björn Gulden über den zähen Turnaround der Sportmarke, den Rückstand auf Adidas und Nike, die Pläne seines französischen Hauptaktionärs Kering – und Nachtschichten von Popstar Rihanna.

TÜREN AUF Als Björn Gul­den (51) 2013 Puma-Chef wur­de, war die Fir­ma, die Ru­dolf Dass­ler 1948 ge­grün­det hat­te, am Bo­den. Der Nor­we­ger hat kräf­tig durch­ge­lüf­tet. Nun traut sich die Mar­ke wie­der raus.

MM Herr Gul­den, bei Ih­nen zu Hau­se soll es aus­se­hen wie bei Na­tio­nal­spie­ler Jérô­me Boateng – über­all Turn­schu­he.

BJÖRN GUL­DEN Ich war noch nie bei Boateng zu Hau­se. Aber ja, ich habe drei Jungs, die alle Fuß­ball spie­len, habe frü­her lan­ge für Adi­das ge­ar­bei­tet, da kommt ei­ni­ges zu­sam­men.

An­ders als Boateng neh­men Sie gern die Schu­he der Kon­kur­renz aus­ein­an­der, so wie Sie seit Ih­rem Amts­an­tritt Mit­te 2013 auch Puma zer­stü­ckelt und neu zu­sam­men­ge­setzt ha­ben: IT, Dis­tri­bu­ti­on, Lie­fer­ket­te, De­sign, Mar­ken­auf­tritt – al­les ha­ben Sie rund­er­neu­ert. Wie ka­putt war Puma?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2017.