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Ausgespielt

AUDI Rupert Stadler verkauft die Motorradmarke Ducati – ein Beleg für seinen Machtverlust.

CIAO BEL­LO Volks­wa­gen will aus­ge­rech­net Fer­di­nand Piëchs Lieb­lings­mar­ke Du­ca­ti ver­kau­fen

Rupert Stad­ler (54) schrieb Klar­text. Die Be­schäf­tig­ten der ita­lie­ni­schen Töch­ter müss­ten sich kei­ne Sor­gen ma­chen, be­ru­hig­te der Audi-Chef. Egal ob Lam­bor­ghi­ni, Du­ca­ti oder Ital­de­sign, die in den Me­di­en ver­brei­te­ten Ge­rüch­te über den Ver­kauf der Un­ter­neh­men „ent­beh­ren jeg­li­cher Grund­la­ge“.

Das war Mit­te No­vem­ber 2015. Die Die­sel­kri­se war noch frisch; nie­mand wuss­te, wie teu­er die Ab­gas­ma­ni­pu­la­tio­nen für Volks­wa­gen wer­den wür­den. Da­her spiel­ten in Wolfs­burg ei­ni­ge mit dem Ge­dan­ken, Kon­zern­tei­le zu ver­kau­fen, um die Stra­fen be­zah­len zu kön­nen.

In­zwi­schen ist klar: Der welt­größ­te Au­to­bau­er kann die vor­erst kal­ku­lier­ten Die­sel­kos­ten von 23 Mil­li­ar­den Euro auch so stem­men. Und trotz­dem ist Ru­pert Stad­lers Ver­spre­chen heu­te nichts mehr wert. Ein gu­tes Jahr nach sei­ner In­ter­ven­ti­on be­rei­ten Stad­lers Leu­te den Ver­kauf des Mo­tor­rad­her­stel­lers Du­ca­ti vor. Spä­tes­tens im Juni sol­len die Un­ter­la­gen für die po­ten­zi­el­len Käu­fer fer­tig sein, heißt es im Kon­zern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2017.