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GO WEST!

DEUTSCHE TELEKOM Tim Höttges will vor allem mit der US-Tochter T-Mobile wachsen. Damit ändert sich die gesamte Statik des Konzerns, weg von Europa.

Die Läs­sig­keit schien auf­ge­setzt, an­sons­ten kam die an­ge­kün­dig­te „Re­vo­lu­ti­on“ dem Vor­bild schon sehr nah. Als Mi­cha­el Hag­s­pihl (54), Ge­schäfts­füh­rer Pri­vat­kun­den bei der Deut­schen Te­le­kom, An­fang April auf eine Kon­zern­büh­ne tritt, um der Öffent­lich­keit „Stream On“ vor­zu­stel­len, wol­len die Bon­ner ein biss­chen App­le spie­len. Da­mit nichts schief­geht, ste­hen im Pu­bli­kum vor­sichts­hal­ber ju­beln­de Mit­ar­bei­ter.

Stream On ist kein neu­es Wun­d­er­han­dy, im­mer­hin aber ein cle­ve­rer Ta­rif­zu­satz. Mit die­sem „Ga­me­ch­an­ger“ (Hag­s­pihl) kön­nen Mo­bil­funk­kun­den nun Mu­sik und Vi­de­os von Net­flix oder Ama­zon un­be­grenzt auf ihr Smart­pho­ne strea­men. Ihr per­sön­li­ches Da­ten­vo­lu­men wird nicht mehr ver­rin­gert, die Te­le­kom kom­pri­miert die Da­ten, um ihre Net­ze nicht zu ver­stop­fen.

Die Mit­ar­bei­ter klat­schen ek­sta­tisch, iPho­nes blit­zen, YouTube-Stars und Mu­si­ker schüt­ten eine gro­ße Kan­ne Lob aus.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2017.