UNTERNEHMEN

„WIR VERTRAUEN UNS BLIND“

ZALANDO Co-CEO Rubin Ritter erklärt, wie der Onlinehändler geführt wird. Und wie er Amazons Angriff abwehren will.

LÄSSIG Ru­bin Rit­ter (35) ent­schei­det vie­le Din­ge al­lein – ge­nau wie sei­ne Vor­stands­kol­le­gen

Vier­te Eta­ge, Za­lan­do-Zen­tra­le am Spree­ufer in Ber­lin: Die drei Co-CEOs von Deutsch­lands er­folg­reichs­tem E-Com­mer­ce-Un­ter­neh­men ha­ben ihre Schreib­ti­sche in ei­nem Groß­raum­bü­ro zu­sam­men­ge­scho­ben. Ru­bin Rit­ter sitzt am Kopf­en­de, links und rechts von ihm die bei­den Za­lan­do-Grün­der Da­vid Schnei­der und Ro­bert Gentz. Die drei ken­nen sich noch aus Stu­di­en­zei­ten, Rit­ter stieß kurz nach der Grün­dung zur Fir­ma. In­ner­halb von nur neun Jah­ren ha­ben sie Za­lan­do zu ei­nem Mo­de­händ­ler mit fast vier Mil­li­ar­den Euro Um­satz ge­macht und da­mit alle Skep­ti­ker wi­der­legt. Im Ok­to­ber 2014 brach­ten sie Za­lan­do an die Bör­se, heu­te ist der On­line­kon­zern nicht nur pro­fi­ta­bel, son­dern auch fast zehn Mil­li­ar­den Euro wert.

MM Herr Rit­ter, Sie sind ei­ner von drei Co-CEOs, aber heu­te al­lein hier. Auch die Calls mit Ana­lys­ten sind Ihr Job. Sind Sie Za­lan­dos heim­li­cher Boss?

RU­BIN RIT­TER Nein. Da­vid, Ro­bert und ich tei­len uns in­zwi­schen häu­fig auf. Das Un­ter­neh­men ist so groß ge­wor­den, dass ei­gent­lich im­mer ei­ner un­ter­wegs ist.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2017.