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SCHNELLER ALS SEIN SCHATTEN

GOOGLE CEO Sundar Pichai baut den Valley-Giganten zum Künstliche-Intelligenz-Konzern um – und disruptet so das eigene Geschäftsmodell.

SMART Sun­dar Pich­ai hat von Grün­der Lar­ry Page die Füh­rung über­nom­men. Nun macht er Goog­le zum miet­ba­ren Ge­hirn für die Wirt­schaft.

Gummi Haf­steins­son (41) wird von Goog­le fürst­lich da­für be­zahlt, dass er das ei­ge­ne Ge­schäfts­mo­dell an­greift. Der ner­di­ge Is­län­der – ge­trimm­ter Voll­bart, dick­ran­di­ge Bril­le, Cola light – ist zu­stän­dig für Googles Sprachas­sis­ten­ten. Aber ei­gent­lich ent­wi­ckelt er für je­den ein­zel­nen Nut­zer ein ei­ge­nes Goog­le, eine Art di­gi­ta­len Skla­ven. „Ein Pro­dukt, das Sie den gan­zen Tag be­glei­tet und Ih­nen stets zur Sei­te steht“, sagt Haf­steins­son.

Frü­her hat er die Ent­wick­lung des Sprachas­sis­ten­ten Siri ge­lei­tet. Für App­le war Siri eine in­ter­es­san­te Er­gän­zung. Für Goog­le soll der Sprachas­sis­tent zum Kern­ge­schäft wer­den.

Schon jetzt zeigt der Such­gi­gant je­dem Nut­zer an­de­re Er­geb­nis­se an, ab­hän­gig von des­sen Such­ver­hal­ten. Künf­tig wer­den die Kun­den mit ih­ren As­sis­ten­ten spre­chen. „Mit­ein­an­der zu spre­chen ist die na­tür­lichs­te Be­nut­zer­ober­flä­che, die es gibt.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2017.