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RAUS UND AUS?

KARRIEREN Für immer mehr Topkräfte endet der Job im Eklat. Was man sich noch erlauben darf – und was Comebacks unmöglich macht.

Die­ses Lä­cheln, die­ses ab­sichts­vol­le, ist ihm ge­blie­ben. Dirk Notheis (48) zeigt sich in al­ter Fri­sche. Ge­ra­de war er in den USA un­ter­wegs, teils ge­schäft­lich, teils pri­vat. Fast wie frü­her. Fast.

Notheis war mal ei­ner der ein­fluss­reichs­ten Fi­nanz­pro­fis des Lan­des, Deutsch­land-Chef der In­vest­ment­bank Mor­gan Stan­ley. Heu­te führt er mit Ran­tum Ca­pi­tal ei­nen Mit­tel­stands­fonds fern je­der öf­fent­li­chen Be­ach­tung. Notheis aber spricht von „Glück“ und „et­was Gu­tem“, wenn er die Zä­sur sei­nes Le­bens be­trach­tet.

Ge­schmei­dig war der Ba­de­ner mit dem dunk­len Haar und den spit­zen Lip­pen zum Star der Sze­ne auf­ge­stie­gen. Er stemm­te Deals für die Tui, brach­te Air Ber­lin an die Bör­se, den Flug­ha­fen­kon­zern Fra­port und bei­na­he so­gar Meh­dorns ge­dop­te Bahn. Der EnBW-Coup 2010 soll­te ein neu­er Hö­he­punkt wer­den. Mit­hil­fe von Notheis kauf­te das Land Ba­den-Würt­tem­berg für 4,7 Mil­li­ar­den Euro die An­tei­le der fran­zö­si­schen EdF am En­er­gie­ver­sor­ger EnBW zu­rück. Der da­ma­li­ge Mi­nis­ter­prä­si­dent Ste­fan Map­pus (51) ge­riet in tau­send Nöte und wur­de ab­ge­wählt (sie­he hier).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2017.