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Die Spinne im Netz

DEUTSCHE BANK Wie der frühere Spitzenbanker Michele Faissola die merkwürdigen Großaktionäre lenkt.

Kaum et­was schätztMi­che­le Fais­so­la (49) so sehr wie ei­nen gu­ten Deal – al­len­falls ein Ti­tel­ge­winn sei­ner Lieb­lings­mann­schaft Ju­ven­tus Tu­rin kann den Ita­lie­ner ähn­lich eu­pho­risch stim­men.

Der­zeit kommt für den In­vest­ment­ban­ker und Ex­chef der Ver­mö­gens­ver­wal­tung der Deut­schen Bank so­gar bei­des zu­sam­men: Sein Her­zens­klub ist zu­rück in der Er­folgs­spur. Und Fais­so­la hat wie­der das rich­ti­ge Ge­spür für cle­ve­re Ge­schäf­te. Als sein Meis­ter­stück kann die Be­set­zung des Ak­tio­na­ri­ats mit chi­ne­si­schen und ara­bi­schen In­ves­to­ren gel­ten. Da­durch hat Fais­so­la grö­ße­ren Ein­fluss auf die Deut­sche Bank, als er zu sei­ner ak­ti­ven Zeit je hat­te.

Die seit 2014 be­tei­lig­ten Ha­mad Bin Kha­li­fa Al Tha­ni (65) und Ha­mad Bin Jas­sim Bin Ja­bor Al Tha­ni (58; HBJ) be­rät er seit 2016. Fais­so­la emp­fahl den Ka­ta­rern, ihre An­tei­le auf knapp 10 Pro­zent in­klu­si­ve Op­tio­nen auf­zu­sto­cken und sei­nen Rechts­bei­stand Ste­fan Si­mon (48) in den Auf­sichts­rat zu ent­sen­den, um Gre­mi­um­s­chef Paul Ach­leit­ner (60) zu kon­trol­lie­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.