Absteigerin

Virginia Rometty

Ab in die IBM-Rente.

Wenn IBM-Che­fin Vir­gi­nia – ge­nannt Gin­ni – Ro­met­ty (59) et­was wirk­lich gut kann, dann lu­kra­ti­ve Ver­trä­ge ver­han­deln. Zu­min­dest für sich selbst. Zäh­ne­knir­schend ge­neh­mig­ten ihr die Ak­tio­nä­re bei der Haupt­ver­samm­lung des Tech-Gi­gan­ten Ende April eine Ge­halts­er­hö­hung um ein­drucks­vol­le 60 Pro­zent auf 33 Mil­lio­nen Dol­lar. Und das ob­wohl der Um­satz seit fünf Jah­ren sinkt; und seit Jah­res­be­ginn auch die Pro­fi­ta­bi­li­tät. Ro­met­ty tut sich schwer mit dem Wan­del des Soft­ware- und Ser­vice­kon­zerns zu ei­ner mo­der­nen Cloud-Com­pa­ny. Big Blue gilt in der di­gi­ta­len Welt als Nach­züg­ler, In­ves­to­ren wie War­ren Buf­fett (86) wen­den sich ent­täuscht ab.

Nun scheint die Zeit der Top­ma­na­ge­rin ab­zu­lau­fen. Ro­met­tys Ab­be­ru­fung ste­he un­mit­tel­bar be­vor, heißt es aus dem Kon­zern. Am 29. Juli wird sie 60 Jah­re alt und hat da­mit die in­of­fi­zi­el­le CEO-Al­ters­gren­ze er­reicht. Schon ver­gan­ge­nen Au­gust habe der Board be­schlos­sen, die Che­fin ab­zu­lö­sen, so kol­por­tie­ren In­si­der. Sie habe nur ei­nen Auf­schub bis zu die­sem Som­mer er­wir­ken kön­nen. Auch weil sich die Nach­fol­ge­su­che schwie­rig ge­stal­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.