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Böser Bube

C&A Europa-Chef Philippe Brenninkmeijer muss weichen, weil er nicht nett genug ist.

NEU­ER AN­STRICH C&A baut um

Eigent­lich ist es im Hau­se Bren­nink­mei­jer ver­bo­ten, vom Glau­ben ab­zu­fal­len. Wenn ein Ge­sell­schaf­ter sich vom Ka­tho­li­zis­mus ver­ab­schie­det, wird er auch fa­mi­li­en­in­tern ver­sto­ßen. Der Kreis der 68 Grals­hü­ter hängt der rei­nen Leh­re an.

Im Ge­schäfts­le­ben ist es mit den Leit­li­ni­en schwie­ri­ger. Wäh­rend Kon­kur­ren­ten wie der iri­sche Mo­de­dis­coun­ter Pri­mark Eu­ro­pas Ein­zel­han­del von hin­ten auf­rol­len, büßt der Bren­nink­mei­jer-Kon­zern C&A mit sei­nen 2000 Fi­lia­len in 21 Län­dern Jahr für Jahr Um­satz ein. Die­sem Nie­der­gang hat die Fa­mi­lie lan­ge ta­ten­los zu­ge­se­hen. „Wir sind in Be­zug auf die Um­sät­ze und die Pro­fi­ta­bi­li­tät nicht dort, wo wir hin­wol­len“, räum­te Eu­ro­pa-Chef Phil­ip­pe Bren­nink­mei­jer Ende 2016 un­ge­wohnt of­fen ein. „Da­her müs­sen wir un­se­re Trans­for­ma­ti­ons­stra­te­gie be­schleu­ni­gen.“

Die­se Be­schleu­ni­gung über­nimmt für ihn je­doch ein an­de­rer. Die Bren­nink­mei­jers ha­ben den Glau­ben dar­an ver­lo­ren, dass der 2015 an­ge­tre­te­ne Phil­ip­pe noch der Rich­ti­ge ist, um das Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men neu aus­zu­rich­ten und wie­der wett­be­werbs­fä­hig zu ma­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.