Umsteiger

Franz Julen

Von Intersport zu Aldi Süd.

Mit Ein­zel­han­dels­kom­pe­tenz war es bis­lang nicht weit her im Bei­rat von Aldi Süd – je­nem Gre­mi­um, das die ope­ra­ti­ve Füh­rung des Dis­coun­ters über­wa­chen und be­ra­ten soll. Ein ehe­ma­li­ger BASF-Chef (Jür­gen Ham­brecht; 70), eine Mei­nungs­for­sche­rin (Re­na­te Kö­cher; 64) und ein Wirt­schafts­prü­fer (Jost Wiech­mann; 62) brach­ten eben­so we­nig wie die Eig­ner­fa­mi­lie ein­schlä­gi­ge Er­fah­rung ein.

Das hat sich jüngst – zu­min­dest gra­du­ell – ge­än­dert. Ham­brecht muss­te 2016 nach Er­rei­chen der Aldi-in­ter­nen Al­ters­gren­ze von 70 Jah­ren wei­chen. Als Er­satz ver­pflich­te­te die Fa­mi­lie klamm­heim­lich – ganz nach Art des Hau­ses – den Schwei­zer Franz Ju­len (58), der Ende 2016 nach 16 Jah­ren als CEO des Sport­ar­ti­kel­händ­lers In­ter­sport (11,6 Mil­li­ar­den Euro Um­satz) zu­rück­trat.

Ju­len hat nicht stu­diert. Er mach­te ein­fach im Sport­busi­ness wei­ter, nach­dem er im Team sei­nes Bru­ders Max (56) ge­ar­bei­tet hat­te. Der hol­te 1984 in Sa­ra­je­wo olym­pi­sches Gold im Rie­sen­sla­lom. Als Ma­na­ger will Ju­len sich nicht mehr ver­din­gen. Heu­te sitzt er den Ver­wal­tungs­rä­ten des Schwei­zer Ki­osk­be­trei­bers Va­lo­ra und der Zer­matt Berg­bah­nen AG in sei­ner Hei­mat Wal­lis vor.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.