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THE SPECIAL ONE

EVONIK Vom Pressechef zum CEO des zweitgrößten deutschen Chemiekonzerns – eine der ungewöhnlichsten Karrieren der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Wer ist dieser Christian Kullmann?

„FÜHRUNG KOMMT VON OBEN“ Der neue Evo­nik-Chef Chris­ti­an Kull­mann will die Mit­ar­bei­ter zu mehr Dy­na­mik be­we­gen – zur Not mit gött­li­chem Bei­stand

Der ers­te Ar­beits­tag als Num­mer eins be­ginnt für Chris­ti­an Kull­mann (48) mit ei­ner Schei­be Mar­me­la­den­toast und ei­nem Glas Oran­gen­saft. Wäh­rend sein Fah­rer Jörg Stef­fan ihn in die Evo­nik-Zen­tra­le steu­ert, stu­diert er den Pres­se­spie­gel, der, ges­tern war Haupt­ver­samm­lung, be­son­de­re Auf­merk­sam­keit ver­langt. Im Büro, bei ei­ner Tas­se Kaf­fee, zün­det er sich ge­nüss­lich den ers­ten Da­vid­off-Zi­ga­ril­lo an.

Spä­ter spricht er im Saal von Haus 5, in­tern „Gro­ße Hal­le des Vol­kes“ ge­tauft, vor den Es­se­ner Mit­ar­bei­tern. Dar­über, wo­für er steht. Und was er vor­hat, als Nach­fol­ger des vor­zei­tig ab­ge­tre­te­nen Klaus En­gel (61). Un­ter dem Hol­ding­vor­stand soll es künf­tig ei­nen er­wei­ter­ten Vor­stand ge­ben mit den Lei­tern der vier Ge­schäfts­be­rei­che, er will nä­her am Kun­den sein. An­schlie­ßend bit­tet Kull­mann zum Bü­fett in die Kan­ti­ne.

Ent­schei­den, er­klä­ren, es­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.