BUSINESS REBEL

In der Champions League

Multimilliardär Len Blavatnik will das Netflix des Sports bauen – und setzt in Deutschland zum Sprung an.

Leo­nard „Len“ Bla­vat­nik (59) lässt es sich was kos­ten, sei­nen Na­men zu le­sen. Über 50 Mil­lio­nen Pfund soll er ge­stif­tet ha­ben, da­mit der Er­wei­te­rungs­bau der Lon­do­ner Tate Mo­dern statt „Switch Hou­se“ (Um­spann­werk) nun „Bla­vat­nik Buil­ding“ heißt. Der so ver­mö­gen­de wie auf­brau­sen­de Ame­ri­ka­ner mit ukrai­ni­schen Wur­zeln brennt vor Ehr­geiz.

Nach­dem er in den Che­mie­kon­zern Ly­on­dell­Ba­sell in­ves­tiert hat und in so gla­mou­rö­se Ge­schäf­te wie War­ner Mu­sic, schickt sich der Mil­li­ar­där an, das Net­flix des Sports zu bau­en. Bis­her nur in Ja­pan und im deutsch­spra­chi­gen Raum, da aber mit al­ler Macht.

Rund zwei Mil­li­ar­den Euro hat Bla­vat­niks Per­form Group 2016 in die Rech­te der ers­ten Fuß­ball­li­ga Ja­pans ge­steckt. Das war die Ge­burts­stun­de der Platt­form mit den In­itia­len DAZN, die nicht ver­ständ­li­cher wer­den, wenn man weiß, dass sie „da zone“ aus­ge­spro­chen wer­den (das na­tür­lich auf Eng­lisch). Hier­zu­lan­de ken­nen Sport-Nerds die Platt­form, seit sie dem Ri­va­len Sky 2016 die Rech­te für die Pre­mier Le­ague im deutsch­spra­chi­gen Raum weg­ge­schnappt hat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.