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Torsten Pilz

SPACEX Elon Musk warb den Deutschen von Amazon ab, um schneller neue Planeten zu erobern.

Als Neil Arm­strong am 21. Juli 1969 als ers­ter Mensch ei­nen Fuß auf den Mond setz­te, kämpf­te Tors­ten Pilz (51) mit dem Schlaf. Sein Va­ter hat­te den da­mals Drei­jäh­ri­gen aus dem Bett­chen ge­holt, um das epo­cha­le Er­eig­nis mit­zu­er­le­ben. Nun ar­bei­tet der Deut­sche im Auf­trag von Se­ri­en­grün­der Elon Musk (45) dar­an, dass aus dem Mond­be­such ein Sonn­tags­spa­zier­gang für je­der­mann wird.

Pilz schlen­dert vor­bei an der ers­ten Ra­ke­te, die je­mals nach ei­nem Flug ins All wie­der auf der Erde ge­lan­det ist, und kneift die Au­gen zu­sam­men. Die Son­ne Ka­li­for­ni­ens knallt schon am frü­hen Mor­gen auf die Fir­men­zen­tra­le von SpaceX in Haw­t­hor­ne nahe dem Flug­ha­fen von Los An­ge­les. Im In­ne­ren schrau­ben In­ge­nieu­re an Flug­ge­rä­ten, am Stra­ßen­rand steht ein Hy­per­loop-Mo­dell, we­ni­ge Me­ter wei­ter ist ein Kra­ter im Bo­den – Aus­gangs­punkt für Musks neu­es­te Idee, den Tun­nel­bau zu re­vo­lu­tio­nie­ren. Es ist die­se At­mo­sphä­re, in der sich Pilz Er­fin­dern wie Tho­mas Edi­son noch nä­her fühlt als beim vor­he­ri­gen Ar­beit­ge­ber Ama­zon.

„Je­der In­ge­nieur träumt da­von, die Zu­kunft zu ge­stal­ten“, sagt der Fa­mi­li­en­va­ter. Da­für hat er den nach sei­ner An­sicht zweit­bes­ten Job der Welt auf­ge­ge­ben und ist An­fang des Jah­res von Se­at­tle in den Sü­den der USA ge­zo­gen. Als Vi­ze­prä­si­dent war Pilz für Ama­zons glo­ba­le Lie­fer­ket­te zu­stän­dig. Er sorg­te da­für, dass Kun­den Be­stel­lun­gen in we­ni­ger als ei­ner Stun­de er­hal­ten kön­nen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.