UHREN-SPEZIAL

DIE ZEIT RAST

KOOPERATIONEN Immer mehr Nobelmarken arbeiten mit Autoherstellern zusammen. Davon profitieren beide Seiten.

Es ist ein kla­rer, kna­ckig kal­ter Ja­nu­a­rabend in der ka­li­for­ni­schen Wüs­te. Die bri­ti­sche Lu­xus­mar­ke Bent­ley lädt ein nach Palm Springs, dem mon­dä­nen Rück­zugs­ort für Hol­ly­wood­grö­ßen und Schau­platz des Schlüs­sel­ro­mans „Ge­ne­ra­ti­on X“. Dies­mal dient die pal­men­be­wach­se­ne Oase als Ku­lis­se für den neu­en Ben­tay­ga, das schnells­te und teu­ers­te Edel-SUV der Welt.

Über­ra­schungs­star der Fei­er ist ein klei­nes Aus­stel­lungs­stück, wir­kungs­voll aus­ge­leuch­tet auf ei­ner Ste­le und un­ter Glas: jene Breit­ling-Uhr, die auf Wunsch ins Ar­ma­tu­ren­brett des Ben­tay­ga ein­ge­baut wird und de­ren raf­fi­nier­te Kom­pli­ka­ti­on so ge­gen die Schwer­kraft, ge­gen Quer- und Längs­be­schleu­ni­gun­gen so­wie ge­gen alle an­de­ren Na­tur­ge­wal­ten an­ar­bei­tet, dass dar­aus größt­mög­li­che Gang­ge­nau­ig­keit re­sul­tiert.

Die dia­mant­ver­zier­te „Mul­li­ner Tour­bil­lon“ nutzt Raum­fahrt­tech­no­lo­gie: Ihr elek­tri­scher „Step­per“-An­trieb ist eine Welt­pre­mie­re in der Uh­ren­bran­che, wes­halb ein Auf­preis von 150 000 Euro auf das nor­ma­le Bent­ley-SUV fäl­lig wird. We­gen der auf­wen­di­gen Pro­duk­ti­on kann selbst eine gro­ße, er­fah­re­ne Ma­nu­fak­tur wie Breit­ling jähr­lich nur vier Stück her­stel­len.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.