NACHTS IN DER

„Makweti Safari Lodge“, Waterberg

Dort wo Johannesburgs Reiche ihre Wochenenden verbringen, trifft man auch andere große Tiere am Pool.

BEST OF BUSCH In der „Mak­we­ti Lodge“ fühlt sich die Wild­nis wie zu Hau­se an

Als „Afri­kas Eden“ wird das Wa­ter­berg-Pla­teau gern be­zeich­net. Das Wo­chen­end­do­mi­zil der Jo­han­nes­bur­ger High So­cie­ty be­her­bergt 300 Vo­gel­ar­ten, die Big Five, ist seit 2001 Unesco-Bio­sphä­ren­re­ser­vat, ma­la­riaf­rei und per Auto nur drei Stun­den ent­fernt von der Me­tro­po­le. Selbst die Gupt­as, eine der mäch­tigs­ten und schil­lernds­ten Fa­mi­li­en Süd­afri­kas, be­sit­zen dort eine Lodge.

Die ex­klu­sivs­ten An­we­sen lie­gen im pri­va­ten Wel­ge­von­den Game Re­ser­ve, auf bis zu 1800 Me­tern Höhe. Mit­ten­drin die „Mak­we­ti Lodge“, idyl­lisch ne­ben ein Was­ser­loch ge­baut. Nur wer (an-)ge­mel­det ist, kommt in den Park auch rein. Das Auto bleibt am Main Gate ste­hen, ein Sa­fa­ri­wa­gen fährt die Gäs­te eine hal­be Stun­de lang durch den Busch zur Lodge, die aus nur fünf Cha­lets be­steht, vier da­von mit Pool. Ko­lo­ni­al­stil, An­ti­qui­tä­ten, Sher­ry in ei­ner Kris­tall­ka­raf­fe – wie frü­her, nur läs­si­ger. Es gibt mo­der­ne­re Her­ber­gen, wie die „Mhon­do­ro Game Lodge“, die so­gar „Yoga Sa­fa­ris“ an­bie­tet. Die „Mak­we­ti“ ist aber die char­man­tes­te. Sie ge­hört dem Schön­heits­chir­ur­gen Alan Kis­ner (73), der auf Long Is­land lebt. Ge­führt wird sie von Wild­hü­ter Test Ma­lun­ga und sei­ner Frau.

Er hat ge­ra­de drei Jung­ge­par­den ent­deckt und prescht an al­len vor­bei. Das Ge­län­de ist nicht um­zäunt, im Win­ter trin­ken die Tie­re schon mal aus dem Pool auf der Ter­ras­se. Im Zim­mer steht ein Emer­gen­cy-Horn, mor­gens und abends wird man mit Ta­schen­lam­pe ab­ge­holt. Aber wie das Schild an der Tank­stel­le im na­hen Vaal­wa­ter schon sagt: „Re­lax, you'­re in the bush!“ 1

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.