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ALLIANZ Der Zentralisierungseifer von CEO Oliver Bäte sorgt für Kollateralschäden.

FRISCH VOR­AN Al­li­anz-Pri­mus Oli­ver Bäte

Mün­chen-Schwa­bing, nicht weit von der blass­grü­nen, denk­mal­ge­schütz­ten Kon­zern­zen­tra­le ent­fernt, be­sitzt die Al­li­anz eine schmu­cke, in ele­gan­ten Bei­ge­tö­nen ge­stri­che­ne Grün­der­zeit­vil­la. Hier re­si­dier­ten lan­ge die kon­zern­weit höchst do­tier­ten Ma­na­ger, da­mals, als die Toch­ter Al­li­anz Ca­pi­tal Part­ners noch die größ­te Pri­va­te-Equi­ty-Ge­sell­schaft Deutsch­lands war.

Tem­pi pas­sa­ti – seit ei­ni­gen Mo­na­ten sitzt hier eine Trup­pe, de­ren Ge­schäft nicht Auf­bau, son­dern Ab­bau ist. Von CEO Oli­ver Bäte (52) ein­ge­setzt, soll das „HR Trans­for­ma­ti­on“-Team die größ­te Re­struk­tu­rie­rung or­ga­ni­sie­ren, die die Per­so­nal­ab­tei­lung der Al­li­anz je ge­se­hen hat.

Seit Bäte vor gut zwei Jah­ren an die Spit­ze ge­rückt ist, hat er fast den gan­zen Kon­zern in Wal­lung ver­setzt. Sein Ziel, den Ein­fluss der Zen­tra­le aus­zu­bau­en und die tra­di­tio­nell mäch­ti­gen Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen zu be­schnei­den, stößt vor al­lem der für Deutsch­land zu­stän­di­gen Ma­nage­men­t­rie­ge auf.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2017.